E-Book Umfrage von aptara

21. September 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Uncovering ebooks‘ real impact
2009 – 2011

Results & Analysis from Aptara’s 3rd Annual eBook Survey of Publishers

Gain unprecedented insight into eBook publishers‘ production and business models. Representing more than 1,300 book publishers from the Consumer, Professional, Education, and Corporate markets, this report documents eBook trends, strategies, and best practices that have emerged since Aptara’s first survey in 2009.

Survey Highlights: 2009 to 2011

  • One out of five eBook publishers generates more than 10% of their revenues from eBooks.
  • Trade, more than any other publishing market segment, has aggressively
    increased its eBook pursuits.
  • Two out of three eBook publishers have not converted the majority of their
    backlist (legacy) titles to eBooks.
  • Amazon still dominates distribution . . . but by a steadily decreasing margin.
  • Publishers’ own eCommerce sites generate the greatest percentage of sales for
    all publishing market segments other than Trade.
  • Amazon generates the most eBook sales for Trade publishers, even though a
    comparatively small percentage of Trade content is distributed through Amazon.
  • Amazon generates significantly more eBook sales than EPUB-based platforms
    and devices.
  • … and more

Hier gibt es die Studie kostenlos zum Download (nach kurzer Registrierung).

Der mairisch Verlag

14. April 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Im Status-Update vom 11. April habe ich angedeutet, demnächst unabhängige Hamburger Verlage zu featuren. Heute gehts bereits los, mit dem mairisch Verlag, ein Indie-Verlag mit rundum schönem Programm: junge Literatur, freie Hörspielszene und neuerdings Musik! mairisch wurde 1999 gegründet und sitzt in Hamburg und Berlin. Es werden dort u.a. Finn-Ole Heinrich, Hannes Köhler, Donata Rigg und Spaceman Spiff verlegt.

Wir veröffentlichen nur, was uns am Herzen liegt – und legen dabei Wert auf hochwertige Gestaltung, gründliches Lektorat und eine langfristige, freundschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Autoren und Musikern.

Books & Brains sprach mit Daniel Beskos (Programm und Kommunikation) über heute und morgen.

Die Verlagslabore Viktor & Pettl und generatedpaper.com

17. Februar 2011 § Ein Kommentar

Am vergangenen Montag traf ich Jakob Fricke, Mitbegründer des Hamburger Yanus Verlages und Inhaber von Vitkor & Pettl, ein Laborverlag, wie ihn Jakob Fricke selbst bezeichnet. Vitkor & Pettl will Bücher publizieren, die zwar von Anfang an digital gedacht und umgesetzt werden, aber auch parallel als gedrucktes (Teil-)Werk erscheinen sollen. Es geht dabei nicht um die digitale Substitution eines bereits bestehenden Printproduktes. Beides, das gedruckte Buch und die spielerisch interaktive iPad-Version, bspw. des aktuellen Titels „Was ich alles kann …“, eine Lernhilfe für Leseanfänger, funktionieren eigenständig und ergänzen sich gegenseitig. Die elektronische Fassung gibt es kostenfrei für iPad und Webbrowser. Das Buch ist als Broschur, gedruckt im PoD-Verfahren, erhältlich.

Jakob Fricke bricht das klassische Verlagsmodell auf, dessen Strukturen, Herstellungsprozesse wie auch dessen Kultur, das Denken und die Ökonomie. Wer im digitalen Geschäft erfolgreich sein möchte, so Fricke, der müsse auch digital denken können. Leider fehle oft im Management von Verlagshäusern dieses Denken und das entsprechende Know-how. Warum kann ein Verlag heute nicht ähnlich agieren wie Unternehmen aus der IT-Branche, in denen Produkte iterativ, in Versionen statt in (Nach-)Auflagen, in ganz anderen Zyklen entwickelt werden und leben? In denen die Nachfrage, Kunden und Bedürfnisse erheblichen Einfluss auf die Angebote und deren Produktion haben? Das hat viel mit der Entwicklungsgeschichte des Verlags- und Buchwesens sowie den beteiligten Unternehmen zu tun.

In meinem Artikel zu Verlage 3.0 wurden die Fragen nach mehr Experimentierfreudigkeit, Veränderungswillen und einem neuen Selbstverständnis bei den Verlagen gestellt. Jakob Fricke zeigt mit Viktor & Pettl, dass dies erfolgreich geht, auch mit wenig Budget, wenn man eben selbst Hand anlegt. Mehr über Jakob Fricke und sein „Labor“ kann man auf der ‚Ich mach was mit Büchern‘-Website wie auch auf Facebook und Twitter erfahren.

Ich möchte an dieser Stelle auf ein weiteres, sehr schönes und nützliches Angebot von Jakob Fricke hinweisen: generatedpaper.com, Druckvorlagen für den Alltagsgebrauch zum einfachen und kostenlosen Herunterladen. Karo- oder Linienpapier, Schreibhilfen für Schulanfänger, Notenpapier, Kalendervorlagen uvm., übersichtlich, sschnörkellos auf einer funktional gestalteten Website. Einfach gut! Warum macht er das? Wer nicht selbst macht und sich auch mal mit der Technik auseinander setzt, der wird „digital“ immer auch nur theoretisch verstehen. Dazu gehört Fehler zu machen, hinzufallen und wieder aufzustehen.

Danke anbei an den Laborleiter Jakob Fricke.

Eins, zwei, drei, Verlag 3.0, wer ist dabei?

8. Februar 2011 § 25 Kommentare

Mich beschäftigt derzeit eine spannende Frage: Werden und müssen Buchverlage sich künftig über die Branchengrenze hinaus neu positionieren – müssen sie neben ihrem eigentlichen „Verlagsgeschäft“ neue Angebote schaffen und sich neue Kompetenzen aneignen, um den Veränderungen am Markt trotzen zu können? Dazu möchte ich auf einen interessanten Blogpost hinweisen. Darin heißt es:

Das technische Verbreitungsmedium Internet war das Aus für viele Verwertungsmodelle der Kreativwirtschaft. Es wird auch das Aus für die Branchengrenzen innerhalb der Kreativwirtschaft sein. Deshalb stellt sich für Unternehmen bei der Auseinandersetzung mit neuen Geschäftsmodellen zuerst die Frage, in welcher Branche sie sich morgen bewegen werden.

Das schreibt Hergen Wöbken, Geschäftsführer des Instituts für Strategieentwicklung (IFSE) in Berlin in dem Blogartikel Wer nicht experimentiert, verliert – über das Ende der Branchengrenzen in der Kreativwirtschaft. Bedeutet das für (Buch-)Verlage künftig, dass diese sich neben der Erstellung von Printprodukten sowie neuen elektronischen Formen, wie Apps und E-Books, auch als Produzenten in den Bereichen Kunst, Kultur, Musik, Film und Internet beweisen müssen, um sich von großen monopolartigen, eierlegenden Wollmilchsäuen nicht abhängen zu lassen?!

Weiter – wenn auch aus etwas anderer Perspektive –  geht in der Fragestellung Ehrhardt Heinold von der Heinold, Spiller & Partner Unternehmensberatung GmbH. Er beschäftigt sich neben neuen Geschäftsmodellen mit der strategischen (Neu-)Ausrichtung von Verlagen und „fordert“ den neuen Typus Verlag 3.0:

Der Verlag 3.0 bietet nicht nur Medien in allen Formen und Formaten, sondern vernetzt sich zudem intensiv mit seinen Kunden. Kernkompetenz des Verlages ist die Erfüllung von Kundenwünschen, erstrangig in den Bereichen Information und Unterhaltung, zunehmend aber auch in Servicebereichen.

Das Erstellen von Content und die mehr-mediale Aufbereitung dieser Inhalte werde zukünftig nicht mehr ausreichen. Die Verlage müssten mehr auf innovative und flexible Services, Kundenkommunikation und -vernetzung sowie neue Produktlösungen setzen.

Ich bin der Meinung, im Mittelpunkt muss der Kunde mit seinen individuellen, persönlichen Bedürfnissen und Wünschen stehen. Und die Kunden dürfen nicht als dasselbe anonyme Einheitswesen betrachtet und nach dem Motto ‚one-size-fits-all‘ bedient werden. Es geht um eine sinnvolle Ergänzung der bestehenden, klassischen Print-Produkte durch maßgeschneiderte und kundenorientierte Zusatzprodukte. Auf der einen Seite: Informationen, Specials und exklusive Angebote zum Buch, zum Thema drum herum, über den Autor; darüber hinaus Foto-, Audio- und Filmmaterial, interaktive Inhalte, Anwendungen und Spiele, verknüpft mit speziellen (realen) Events und Aktionen, wie z.B. Alternate Reality Games und local-based Services, bis hin zum live-moderierten Austausch innerhalb einer eigenen Web-Community. Andererseits sind Tutorials, web-based Trainings, Webinare, Networkingveranstaltungen, Workshops, Camps, Messen für spezielle Kundengruppen und vieles mehr denkbar.

Ich gehe noch einen Schritt weiter: Was funktioniert, was bei den Menschen ankommt, kann mittlerweile sehr gut in Social Media beobachten werden. Dort geht es in erster Linie um Menschen, deren Emotionen wie auch Begeisterung für Geschichten und Gespräche. Menschen erfahren, erleben und erzählen sich gerne Geschichten, sie wollen teilhaben an interessanten und spannenden Gesprächen. Sie sind bereit, wenn sie „mitten ins Herz getroffen“ wurden, diese Erlebnisse weiter zu tragen und zu empfehlen. In die Leser, in deren Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse müssen sich Verlage hineinversetzen, also mittels Social Media, wo es möglich ist, mit der Zielgruppe auf Augenhöhe und einem hohen Maß an Interaktion, Dialog und Service zu kommunizieren. Produkte und Zusatzangebote müssen künftig noch mehr erlebbar sowie spürbar werden und mit dem Leser noch enger zusammenrücken. Nur so kann eine intensivere und nachhaltigere Integration und Vernetzung von und mit bestehenden wie auch potenziellen Kunden stattfinden.

Welche Verlage stellen sich ernsthaft dieser Aufgabe und der damit verbundenen Herausforderungen an Management und Marketing-Know-how sowie technischer, finanzieller und personaler Ressourcen und machen mit beim Experiment Verlag 3.0?

Interviewreihe „Die Buchmesse und die Digitalisierung“ – heute mit Wibke Ladwig (Teil 5)

28. Oktober 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Nach vier tollen und interessanten Interviews mit Leander Wattig, Holger Reichard, Anne Schulte und Stefanie Leo, stellte sich für mich die Frage, wen oder was könnte man noch bringen? Sollte es noch ein Mann oder eine Frau sein in dieser Reihe? Nein, besser, ich dachte an eine „Königin“! Jetzt also, last but not least: Wibke Ladwig aka Miss Bookfair 2010 aka @sinnundverstand aka DJane „Die-wie-keine-andere-die-#Plattensammlung-auf-Twitter-beherrscht“ schließt die Reihe ab. Frau Ladwig brauche ich wohl nicht näher vorstellen. Wer sie nicht kennt ist eh verloren!

Books & Brains: Wie hast du das Thema „Digitalisierung“ auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse wahrgenommen?
Wibke Ladwig: Aus meiner sehr subjektiven Wahrnehmung der Buchmesse heraus bin ich positiv überrascht, wie selbstverständlich das Thema inzwischen behandelt wird. Dass Digitalisierung und Internet nicht als „Hype“ zu verstehen sind, den man nur aussitzen muss, scheint von der Buchbranche begriffen oder hingenommen worden zu sein. Ich habe auch den Eindruck, dass durch Social Media das Thema nun auch in Abteilungen schwappt, die bislang wenig mit der Digitalisierung konfrontiert wurden, beispielsweise Presse und Marketing. Zuvor stand doch eher der technische Aspekt im Vordergrund, weniger, wie man als Verlag im Internet kommuniziert.

Books & Brains: Hast du Veranstaltungen dazu besucht? Bitte nenne ein Beispiel und was du daraus mitgenommen hast.
Wibke Ladwig: Ich habe einen Vortrag im Forum Zukunft zum Thema „Hege & Pflege von Social Media-Accounts – Integration von Facebook, Twitter & Co. im Verlagsalltag“ gehalten. Der Vortrag war außerordentlich gut besucht. Neben der großen Aufmerksamkeit haben mich die vielen Fragen am Ende des Vortrags gefreut. Diese Fragen haben mir vor Augen geführt, wie wichtig es ist, diese Themen mit viel Praxisnähe und in verständlichen Worte in die Verlage zu tragen. Und wie hilfreich es ist, wenn man selber über Erfahrung aus Buchhandel und Verlagen verfügt. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir Webjunkies uns in einer Parallelwelt aufhalten und viele Themen, die uns bereits hinreichend diskutiert und gut abgehangen erscheinen, vielerorts jetzt, in diesem Moment, neu auf den Tisch kommen.

Books & Brains: Ist aus deiner Sicht das Thema bei den Verlagen angekommen, wurde das auf der Messe für dich ersichtlich und wie?
Wibke Ladwig: Ich habe viele Gespräche auf der Messe geführt und vor allem feststellen können, dass der Druck, tätig zu werden, deutlich spürbar ist und viel ausprobiert wird. Wie sich in vielen Gesprächen herausstellte, ist es problematisch, dass das nötige Know-how und Mitarbeiter für Aufgaben, die durch die Digitalisierung und das Internet neu entstehen, oftmals fehlen. Von der technischen Infrastruktur ganz abgesehen. Neben dem „klassischen“ Publizieren von Büchern steht die Herausforderung, digitale Produkte für einen Markt zu konzipieren, in dem zur Zeit noch keine bemerkenswerten Umsätze zu erwarten sind.

Books & Brains: In welchem digitalen Thema siehst du großes Potenzial für die Buchbranche?
Wibke Ladwig: Schwer zu sagen, da ich die Themen für Fach-, Wissens- und Publikumsverlage jeweils unterschiedlich gewichten würde. Meiner Überzeugung nach wäre den Verlagen sehr damit geholfen, nicht in „entweder-oder“ zu denken. Digitale Themen sollten grundsätzlich integriert und in der Wertschöpfungskette mitgedacht werden. Zentral sind für mich die Mitarbeiter in der Buchbranche. Man darf nicht vergessen, dass wir in einer sehr traditionsverhafteten Branche arbeiten. Diese zieht naturgemäß auch Menschen an, die Traditionen schätzen und bewahren. Was mitunter im Konflikt steht zu den Veränderungen, die durch Internet und Digitalisierung notwendig werden.

Books & Brains: Wie wird sich durch diese Entwicklungen deine Arbeit verändern, wo siehst du Chancen und Risiken für dich persönlich?
Wibke Ladwig: Meine Arbeit wird durch die aktuellen Veränderungen definiert. Die Buchbranche wird sich verändern. Entscheidend sogar, wie ich annehme. Mein Platz ist derzeit an der Schnittstelle zwischen Buchbranche und Web. Meine Aufgabe ist, diese Veränderungen in unserer wunderlich-wunderbaren Buchbranche tatkräftig und ideenreich mitzugestalten. Und natürlich spannende, eigene Projekte zu entwickeln.

Mein größtes Risiko sehe ich derzeit darin, unterwegs keine Steckdose für mein immer hungriges iPhone zu finden …

Books & Brains: Herzlichen Dank fürs Mitmachen, Wibke!

Interviewreihe „Die Buchmesse und die Digitalisierung“ – heute mit Stefanie Leo (Teil 4)

26. Oktober 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Heute präsentiere ich im vierten Teil meiner Interviewreihe eine weitere Dame, die sich in der Offline- wie auch Online-Bücherwelt mehr als zu Hause fühlt: Stefanie Leo ist ein bibliophiler und digitaler Tausendsassa, sie ist Webseitenbetreiberin von www.buecherkinder.de, Bloggerin, Twitteraddict, Facebookprofi mit ihrer Initiative „Ich mach was mit Kinder-Büchern“ und umtriebige (Kinder-)Buchrezensentin u.a .auf lovelybooks.de.

Books & Brains: Wie hast du das Thema „Digitalisierung“ auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse wahrgenommen?
Stefanie Leo: Ich muss zugeben, dass ich erstaunt war, wie wenig ich die Digitalisierung in Form von Readern oder Tablets in den Hallen 3 und 4 wahrgenommen habe. Um mich zu informieren, bin ich extra zum HotSpot Devices, der sich in Halle 8 befand, hinüberspaziert. Leider wurde ich herb enttäuscht. Knapp zehn Geräte lagen kommentar- und lieblos nebeneinander aufgereiht am unbetreuten Stand. Schade, da hätte man eindeutig mehr daraus machen können.

Books & Brains: Hast du Veranstaltungen dazu besucht? Bitte nenne ein Beispiel und was du daraus mitgenommen hast.
Stefanie Leo: Leider hatte ich viele Termine und konnte an den sehr interessanten Veranstaltungen des Forum Zukunft nicht teilnehmen. Dafür bot sich mir aber auf kurzfristigen SocialWeb-Treffen (Twittagessen) die Möglichkeit, mit meinen virtuellen Followern vis-à-vis zu plaudern und zu netzwerken.

Books & Brains: Ist aus deiner Sicht das Thema bei den Verlagen angekommen, wurde das auf der Messe für dich ersichtlich und wie?
Stefanie Leo: Bei meinen Gesprächen mit den Pressesprechern der Verlage wurde klar, dass gerade im Bereich SocialMedia bei vielen Kinderbuchverlagen noch Unsicherheit herrscht. Jedem ist klar, dass er im SocialWeb mitmischen sollte, aber nur wenige wissen wie.
Im Bereich der Tablet-Applikationen hatte ich mir ein offensiveres Zurschaustellen bereits fertiggestellter Apps erhofft. Doch meist wurde ich beim Vorbeischlendern nur durch ins iPad vertiefte Menschen darauf aufmerksam. Eine Ausnahme bildete da Ralph Möllers vom Terzio Verlag, der zum hotspotting: book.people in social media gleich mit zwei iPads unterm Arm anrückte.

Books & Brains: In welchem digitalen Thema siehst du großes Potenzial für die Buchbranche?
Stefanie Leo: Ich glaube immer noch an das eBook. Ich habe mir gerade einen Reader bestellt und hoffe, dass über kurz oder lang und nach Überwindung so mancher Preisbindungsfragen und anderer Differenzen das eBook in friedlicher Koexistenz neben dem gedruckten Buch bestehen wird.

Großes Potenzial steckt sicherlich auch in Kinderbuch-Applikationen für das iPhone und iPad. Ich bin sehr gespannt, wie es dort weiter geht.

Books & Brains: Wie wird sich durch diese Entwicklungen deine Arbeit verändern, wo siehst du Chancen und Risiken für dich persönlich?
Stefanie Leo: Als Betreiberin einer Website findet mein Arbeitsleben seit knapp 8 Jahren schon digital statt. Starke Veränderungen haben sich für mich erst seit knapp einem Jahr ergeben, nachdem ich das SocialWeb für mich entdeckte. Meine Erfahrungen waren dort bislang ausnahmslos positiv, nur an meinem Zeitmanagement muss ich als SW-Junkie noch arbeiten. ;-)

Books & Brains: Lieben Dank, Steffi, für deine Antworten!

Diese Woche schließe ich diese Interviewreihe ab. Am Donnerstag werden im fünften und letzten Teil die Antworten einer nicht ganz unbekannten „Königin“ zu lesen sein.

Können Schulbücher durch Apps ersetzt werden?

20. Oktober 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Mit dieser und anderen Fragen beschäftigen sich am kommenden Sonntag, 24. Oktober 2010, die Organisatoren, Jakob Fricke und Basti Hirsch, sowie die Teilnehmer des Buch- und Bildungsbrunch im Betahaus Hamburg.

Werden sich weiterentwickelnde Technologien wie das Internet in Zukunft nicht nur unsere Kommunikation, das Freizeit- und Berufsleben weiter verändern, sondern maßgeblich auch die Bildung sowie die Art und Weise unseres Lernens?

Auf der Veranstaltungsseite wird folgende Frage formuliert: „Mit dem iPhone in den Wald statt Schulbuch und Kreidetafel im Klassenraum?“ Welche neuen Möglichkeiten könnten bspw. Apps für den Unterricht bedeuten? Können solche neuartigen Lernmittel eine sinnvolle Ergänzung darstellen, Bücher in gewisser Weise ersetzen oder völlig neue Lehransätze und -methoden bieten?

Bildungs-, Buch- und Internetbegeisterte wollen in Projektgruppen die mögliche Umsetzung digitaler Lernmittel diskutieren, Ideen sammeln und Lösungsansätze erarbeiten.

Mit dabei sind u.a. der yanusverlag (Hamburg), textunes (Berlin) und PAUX (Berlin). Alle Informationen und Anmeldung unter www.bildungsbrunch.de

Man darf auf die Ergebnisse und den weiteren Fortgang gespannt sein!

Guten App-etit!

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