stART11 – Das Pro-Viren-Programm

7. November 2010 § 3 Kommentare

Ich bin infiziert! Mein Rechner, mein Körper, mein Geist. Mit einem Virus namens stART11. Eingefangen habe ich ihn mir, wie könnte es auch anders sein, durch das Laden einer Seite im Netz. D.h. es war nicht nur einfach eine Seite. Es war das Mach(t)werk eines allumspannenden Netzwerkes, einer ausgebufften Vereinigung von gemeinen und intelligenten Viren-Spendern und -Bastlern, die mich, durch ihre ganz eindringliche Art und Weise zu kommunizieren, und dadurch, wie sie Kontakt mit anderen Menschen aufzunehmen pflegen, sozial und vernetzend, vereinnahmten. Die Zentrale, über die der äußerst ansteckende stART11 in das WWW geschleudert wurde, nennt sich geradezu provokant stARTblog. Als sei es nur eine dieser kleinen Startrampen, von denen aus bei athletischen und olympischen Sportwettkämpfen die austrainiertesten und widerstandsfähigsten Zell-Maschinen auf zwei Beinen ins Rennen geschickt werden. Und diese gefährlichen und hinterlistigen Viren-Kreateure nennen sich Kulturmanager, Web2.0-Addicts oder PR-Consultants, sie agieren also auch noch verdeckt. Das ist genial!

Das Motto ihres Auftrages, das keinen, der angesteckt wird, loslässt: „Offen. Experimentell. Zusammen.“ Man hat keine andere Wahl, als diese Epidemie öffentlich zu machen, dies auf Wegen, die neu, kühn und noch nie da gewesen sind, womöglich mit allen anderen „Befallenen“ zusammen.

Und dass es sich tatsächlich um eine ansteckende Krankheit handeln muss, zeigen ähnliche Symptome allenorts, in Tweets, Statusmeldungen und Kommentaren. So lautet das Leid eines Infizierten: „Ich bin völlig überzeugt und möchte sofort mit meinem Blut irgendetwas unterschreiben und meine Seele an euch verkaufen!“

Noch nie hat eine Virus-Infektion solchen Spaß bereitet, enormen Spaß! Möge sie mich noch lange Zeit in Schach halten: In einem Jahr findet am 17./18. November die stARTconference 2011 in der Duisburger Mercator-Halle statt. Das zentrale Thema der 3. Konferenz rund um Kunst, Kultur und Social Media/Web wird „Transmedia-Storytelling“ sein. Ein, wie ich finde, spannendes „mediales Erlebnis“, das man dieses Jahr in einem zumindest inhaltlich ähnlich angelegten Konzept auf der Buchmesse erfahren konnte: storydrive.

Ich möchte bei der stART11 dabei sein, vor und auf der Konferenz, mit meiner Idee und meiner Erzählung. Sie wird von der Entdeckung des Virus handeln, von der Injektion mit dem selbigen und von dem, was sich ab heute bis zur stART11 entwickelt hat. Sie lebt von der Ungewissheit dieser Entwicklung, auch von meiner positiven Neugier, von meinem Engagement für die stART11 und all meinen Erfahrungen auf dem Weg dorthin: offen. experimentell. zusammen. transmedial. viral!

Ich danke Christian Henner-Fehr, Frank Tentler, Karin Janner und Dorothee Martin für diese Initialzündung durch Virus-Infektion.

P.S. Wenn ihr auch „krank“ werden wollt, ganz einfach, hier eine Auswahl an Virenstationen: stART11 auf Facebook, Twitter und XING.

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